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Die Weinbergkirche

Die Weinbergkirche - "Zum Heiligen Geist" - befindet sich auf halber Hanghöhe im "Königlichen Weinberg" in Pillnitz. Der Bau entstand zwischen 1723 und 1725 als Ersatz der alten Schlosskirche von 1596. Deren Platz für den Schlossausbau beansprucht wurde.

Aus der alten Schlosskirche waren Anfang 1723 die sterblichen Überreste der in der alten Schlosskirche Ruhenden in die neue Gruft überführt. 1725 folgte dann das Inventar; Altar (1648; Bildhauer Kretschmar), Taufstein, Orgel, Grabplatten. Am 11.11.1725 wurde die Weinbergkirche erstmals geweiht. Von den drei Glocken existiert die kleinste noch von der alten Schlosskirche mit der Jahreszahl 1596. Die heutige Orgel stammt aus dem Hause der Gebrüder Jemlich (1891) und wurde 1997 rekonstruiert.

Daniel Pöppelmann erstellte den Entwurf und leitete den Bau. Steinmetzarbeiten wurden durch Benjamin Thomae, einem Schüler von Permoser, durchgeführt. 1727 wurde der Innenausbau abgeschlossen. Die Kirche bietet ca. 500 Leuten Platz.

Die Weinbergkirche diente dem Hof von 1765 bis 1918 für Gottesdienste während des Sommeraufenthalts des Königshauses in Pillnitz.

Seit Anfang 1993 ist der Freistaat Sachsen Eigentümer und Bauherr der Kirche.
Die Nutzung der Weinbergkirche erfolgt seit 1996 gemeinsam durch die Interessengemeinschaft "Weinbergkirche" und die Staatlichen Schlösser und Gärten Dresden, Schlossbetrieb Pillnitz.

 
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