Die Sehenswürdigkeiten       ———
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Der Meixgrund und
der künstliche Wasserfall


Ende des 18. Jahrhundert wurde der Meixgrund von Friedrich August III. als Ausflugsziel entdeckt und von dessen Kammerherrn Graf Marcolini als romantischer Landschaftspark gestaltet.
Da natürlicherweise nicht genug Wasser zur Verfügung stand, ließ der Kurfürst drei steinerne Reservoirs in eine Seitenschlucht des Friedrichsgrundes mauern und darin das Regenwasser der benachbarten Felder aufstauen. Zusätzlich zweigte man Wasser aus dem Meixmühlteich ab und leitete es über einen eigens dafür erbauten Kanal (heute Kanalweg) in die Reservoirs. Bei Bedarf konnte dann kurzzeitig ein prächtig schäumender Wasserfall erzeugt werden.

1780 erschloss man den Grund durch einen Fußweg. Außerdem entstanden Spazierwege und Brücken, ein künstlicher Wasserfall, steinerne Ruhebänke und weitere Denkmäler und Kleinbauten.

Unmittelbar am Eingang des Grundes befand sich eine kleine, von einer Eiche und einer Linde eingerahmte Holzscheune, welche die "Hütte von Philemon und Baucis" symbolisieren sollte. Das Motiv aus der griechischen Mythologie galt in der Romantik als Ideal für Liebe, Treue und Gastfreundschaft.


 

 
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