Die Sehenswürdigkeiten       ———
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Das Schloß Pillnitz

Einst stand an der Mündung des Meixbaches ein Rittergut, aus diesem ging später das alte Schloss Pillnitz hervor.
Ludewicius Belennewitz war 1403 der Schlossherr mit Rittergut Pillnitz.
Ab 1569 bis 1640 ging der Besitz auf Familie Loss über. Man sagt, der böse Loss schenkte dem Kurfürsten Christian I. den berühmten geschnitzten Kirschkern, der heute im Grünen Gewölbe zu bewundern ist.
1640 erbt die Familie von Bünau das Schloss.
Durch einen Tausch gegen Schloss Lichtenwalde erwirbt Kurfürst Johan Georg IV 1694 das Anwesen (Schloss und Flur) und schenkt es seiner Mätresse Magdalene Sybille von Neidschütz. Nur 2 Jahre später, nach deren Tod, erbt sein Bruder Kurfürst Friedrich August I (August der Starke) das Schloss. Er überlies es samt umliegender Flur 1709 seiner Mätresse Gräfin Cosel. Unter ihrer Regie wurden die ersten Gartenanlagen für den Park angelegt.
1720 bis 1724 entstehen nach Entwürfen von Pöppelmann das Wasser- und Bergpalais. Zwischen 1819 und 1822 wurde das Neue Palais errichtet, nachdem das alte Schloss abbrannte.
Ab 1718 gehörte zum Schloss ein Kammergut mit umfangreichen Gärtnereien und Weinbergen.

Schloss Pillnitz war seit 1765 bis 1918 ständiger Sommersitz der Wettiner. Heute gehört Schloss und Park Pillnitz zu den Perlen der sächsischen Kulturgeschichte. Es beherbergt Musen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zur Kunstgeschichte und Kultur Sachsens.


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